Soziales und gesellschaftliches Engagement

Das W-tec ist kein gewinnmaximierendes Unternehmen und unsere Gesellschafter profitieren nicht von Gewinnausschüttungen, sondern zahlen überwiegend jährliche Mitgliedsbeiträge in unserem Förderverein. Der W-tec-Förderverein unterstützt Existenzgründer/innen direkt durch Mietzuschüsse, die Bereitstellung der Start-up-Büros und des W-tec-Workspace. Unser soziales und gesellschaftliches Engagement hat immer einen Bezug zu den beiden Themen Existenzgründung oder Technologietransfer.


Unsere aktuellen Projekte

Gründungsberatung in der Bergischen Universität Wuppertal

Unternehmensgründungen von Hochschulabsolventen und Doktoranden sind ein regional und volkswirtschaftlich bedeutender Faktor der wirtschaftlichen Entwicklung, weil dadurch der Technologietransfer beschleunigt wird. Aber gerade die hochqualifizierten Absolventen unserer Hochschulen haben gute Aussichten auf eine Karriere in bereits bestehenden Unternehmen und oft ist die Gründung mit technisch anspruchsvollen Themen besonderen Risiken unterworfen. Deshalb gibt es staatliche Förderprogramme zur Unterstützung dieser Hochschul-Spin-Offs. In den vergangenen Jahren haben wir z. B. mit dem Förderprogramm „Exist-Gründerstipen­dium“ sehr gute Erfahrungen gemacht.

Die Antragstellung für die Förderung hat allerdings ohne eine professionelle Beratung im Vorfeld kaum Aussicht auf Erfolg, da die sehr in der Forschung verhafteten Gründerteams nicht in der Lage sind, die richtige Ansprache zu formulieren, um nachzuweisen, dass es sich bei den Gründungsvorhaben um innovative, technologieorientierte oder wissensbasierte Projekte mit guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten handelt. Außerdem muss die Zielgruppe aktiv angesprochen und motiviert werden.

Seit 1998 hat die Bergische Universität durch verschiedene, aufeinander folgende, öffentlich geförderte Projekte (bizeps, beFIT) diese Beratungsleistungen erbracht. Daraus sind Firmen wie Kita Concept, Liwo, Flower Nanny, Wavescape, TFI oder IQZ hervorgegangen.

Zuletzt waren zwei Doktoranden am Lehrstuhl von Frau Prof. Volkmann mit je einer halben Stelle mit diesen Aufgaben betraut. Seit Anfang 2014 gibt es jedoch keine Projektmittel mehr für diese Leistungen. Erst seit dem 01.04.2015 wird mit Herrn Lorenzo Conti ein Doktorand am Lehrstuhl von Frau Volkmann neu beschäftigt, um die Beratung von Gründungsinteressenten wieder zu ermöglichen.

Der Rektor der Universität hat gemeinsam mit der Mello GmbH, der Wirtschaftsförderung und dem Technologiezentrum Wuppertal dafür geworben, die für eine optimale Beratung notwendige 2. halbe Stelle durch die wirtschaftsfördernden Institutionen und Unternehmen der Region zu finanzieren. Der Förderverein des W-tec beteiligt sich an diesem Projekt mit einem Betrag von 10.000 € pro Jahr.


Startbahn Ruhr- KUER Gründungswettbewerb

Der KUER Gründungswettbewerb ist der erste branchenspezifische Wettbewerb für die Zukunftsbranchen Klima, Umwelt, Energieeinsparung und Ressourcenschonung (KUER).

Der von der Europäischen Union und dem Umwelt-Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Gründungswettbewerb unterstützt junge Gründer auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Der NRW-Wettbewerb ist bundesweit geöffnet und für die Teilnehmer kostenlos.

Das W-tec agiert bei diesem Gründungswettbewerb als Teil der Jury und begutachtet mehrere Businesspläne. Auch eine Zwischenprämierungsveranstaltung fand in den Räumlichkeiten des W-tec statt.

Weitere Informationen:

http://www.kuer-startbahn.de/


Kurs21 e.V.

KURS21 ist ein Impulsgeber, der mit seinen Aktivitäten ein vielfältiges Bildungspaket im Bergischen Städtedreieck bündelt. Die Bildungsinitiative versteht sich als professioneller flexibler Dienstleister für Schulen und Unternehmen wie auch als ein Bildungsanbieter mit einem breiten inhaltlichen Portfolio, die innovative Projekte, Konzepte und Seminare entwickelt und Schulen und Unternehmen bei der Gestaltung von Entwicklungsprozessen begleitet. Ob es darum geht, Schülerinnen und Schüler beruflich zu orientieren, Lehrkräfte zu qualifizieren, Schulleitung und Führungskräfte gemeinsam zielgerichtet und praxisnah weiterzuentwickeln oder spannende Projekte und Wettbewerbe im Kontext Schule-Wirtschaft zu etablieren.

KURS21 wurde im Mai 2008 als eingetragener Verein gegründet und ist vom Finanzamt Wuppertal als gemeinnützig anerkannt. Schulen und Unternehmen arbeiten bei KURS 21 Hand in Hand. Wesentliches Merkmal ist die systematische Auseinandersetzung des Themas Berufs- und Studienorientierung in den Alltag der Schulen, die langfristig angelegte Vernetzung von Schulen und Unternehmen sowie die bewusste Integration des Themas Nachhaltigkeit in die Aktivitäten. Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen unterschiedlicher Formate mit unterschiedlichen Werkzeugen auf den Wechsel von der Schule in die Berufs- bzw. Universitätswelt vorbereitet.

Das W-tec hat bewi der Kooperation "1 Tag im Unternehmen" Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 empfangen und in einem ganztägigen Workshop Einblick in die Gründerszene gegeben. Dabei wurden von den Schülerinnen eigene Geschäftsideen entwickelt.

Weitere Informationen:

http://www.kurs21.net/


InnoNet BL e.V.- Innovationsnetzwerk Bergisches Land

Im Juli 2011 haben sieben Unternehmen und die Bergische Universität Wuppertal das Netzwerk gegründet. Das Netzwerk wurde bis Juni 2014 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Zentrale Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gefördert. Gegenstand der Förderung waren Leistungen des Netzwerkmanagements zur Erarbeitung der Netzwerkkonzeption und Etablierung des Netzwerkes.


Die Mitgliedsunternehmen des InnoNet BL entwickeln gemeinsam innovative Produkte. Ziel ist es, durch gemeinschaftliche Zusammenarbeit und Austausch das Innovationspotential in der Region zu stärken.
Das W-tec bringt sich mit seinem vielfältigen Netzwerk, bestehend aus den ansässigen Firmen, aber auch Gesellschaftern und Förderern in das InnoNet ein.

Für jede der beteiligten Firmen bedeutete die Teilnahme am Netzwerk ein Entwicklungspotenzial, das ohne das partnerschaftliche Zusammenwirken nicht zustande kommen kann, da mehrere, daraus abgeleitete Kompetenzen notwendig sind.

Weitere Informationen:

www.innonet-bl.de/


FABU e.V.- Freunde und Alumni der Bergischen Universität Wuppertal

Der Verein der Freunde und Alumni der Bergischen Universität e.V. (FABU) ist eine fachübergreifende Vereinigung, die ein starkes Netzwerk für die über 20.000 Studierenden sowie die Alumni, Mitglieder und Partner der Bergischen Universität bildet.

Die FABU fördert vielfältige Projekte an der Bergischen Universität und versteht sich als Brücke zwischen Forschung und Wirtschaft. Zu den erfolgreichsten Projekten gehören

  • die finanzielle Unterstützung der Universität bei größeren Investitionsprojekten, wie z.B. dem Bau des Gästehauses
  • die ästhetische Aufwertung des Campus
  • die Auslobung von Förderpreisen für akademische Abschlussarbeiten
  • die regelmäßige Unterstützung der Reihe UNIKONZERTE
  • die Durchführung der Veranstaltungsreihe UniTal
  • die Unterstützung von Exkursionen und Forschungsvorhaben

Darüber hinaus veranstaltet die FABU zahlreiche Networking-Veranstaltungen, die den lebendigen Austausch zwischen den Mitgliedern fördert.

Das W-tec ist aktives Mitglied der FABU, um die Kontakte zur Uni weiter zu intensivieren und an der wichtigen Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft präsent zu sein.

Weitere Informationen:
http://www.fabu.uni-wuppertal.de/der-verein.html


Pfandraising e.V.

Pfandraising Wuppertal e.V. möchten jedem Wuppertaler ermöglichen, sich ganz einfach im Alltag sozial zu engagieren. Alle 14 Tage fährt das Team mit seinem Pfandraising Mobil durchs Tal, um Leergut bei den Spendern zuhause abzuholen.

Der Erlös des Leergutes geht zu 100% an den guten Zweck im Tal!

Auch das W-tec hat sich mit einer Pfandraising-Aktion beteiligt und Leergut in Höhe von 100€ gesammelt. Langfristig ist geplant, auch dauerhaft Pfandraising-Behälter im W-tec aufzustellen.

Weitere Informationen:
http://www.pfandraising.org/


Ausbilder in Afrika in Kooperation mit Opportunity International

Weitere Informationen:
https://www.oid.org/


Utopiastadt

Utopistadt ist ein kreativer Kluster

Das Bahnhofsgebäude und das umliegende Gelände wird nun als »Utopiastadt« zentrale Anlaufstelle für kreative Stadtentwicklung aus der breite des bürgerschaftlichen Engagements, für die Kultur- und Kreativwirtschaft, und somit ein Stadtlabor für Utopien. In dem einzigartigen, geschichtsträchtigen Gebäude entsteht ein lokales und gleichzeitig überregionales Kultur- und Kreativquartier als Labor, in dem Utopien, visionäre Ideen und gesellschaftliche Grundüberlegungen konkretisiert und realisiert werden.

Ein Teil der lokalen Urban Gardening-Bewegung hat den Bahnhof Mirke aufgrund seiner idealen Lage an dem gerade entstehenden Rad- und Wanderweg »Nordbahntrasse« als Ausgangspunkt für ihre Aktivitäten in Wuppertal auserkoren.

Darüber hinaus bietet Utopiastadt schon jetzt immer wieder diversen kulturellen oder gesellschaftspolitischen Organisationen und Aktionen Raum; auch hier macht clownfisch nicht an den Stadtgrenzen Halt, sondern zeigt sich offen für Anfragen, die sich direkt oder indirekt mit den Herausforderungen unserer Zeit befassen. So konnte Utopiastadt Gastgeber sein für Kinoproduktionen, Premieren aus der Literatur- und Computerspielbranche, für Symposien zu Stadt- und Regionalentwicklung oder auch die Abschlussveranstaltung der national renomierten Zwischennutzungsagentur. Das Haus bietet darüber hinaus Werkstätten und Know-How für »Ingenieure ohne Grenzen«, Recycle- und Upcycle-Initiativen, baut einen eigenen kostenlosen Fahrradverleih auf und beherbergt inzwischen etwa 100 aktive Utopisten.

Utopiastadt im Bahnhof Mirke soll Schritt für Schritt immer mehr für die Allgemeinheit geöffnet werden. Dabei wird auch das Publikum der »Nordbahntrasse« mit einbezogen. Die exponierte Lage am Kopf der »Nordstadt« und direkt an der »Nordbahntrasse« gab den nächsten Schritt folgerichtig vor: Mit dem gastronomischen Angebot des Cafés »Hutmacher« im Erdgeschoss, ist ein Ort des Austausches entstanden, der sowohl den Akteuren des Gebäudes als auch insbesondere den Anwohnern des Viertels und den Nutzern des entstehenden Rad-, Spazier- und Freizeitweges offensteht. Diese fungiert als offene Membran, die nach außen kommuniziert und zum Dialog, zu Konzerten, Ausstellungen und Austausch einlädt. (Quelle: Stadt Wuppertal, Bericht)

Weitere Informationen:
https://www.clownfisch.eu/utopia-stadt/


Junior Uni Forscherplattform Bergisches Land

Die Wuppertaler Junior Uni für das Bergische Land ist eine in Deutschland bislang einzigartige Lehr- und Forschungseinrichtung für junge Menschen zwischen vier und zwanzig Jahren. Sie ist zu hundert Prozent privat finanziert und getragen von einer breiten gesellschaftlichen Unterstützung. Die Junior Uni ist ein Bildungsnetzwerk, das nicht nur jedes einzelne Talent, sondern auch die gesamte bergische Region für die Zukunft stärkt. In enger Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal und engagierten Pädagogen aller Schulformen entwickelt und erprobt sie neue Konzepte zur Wissensvermittlung. Dissertationen und Gutachten belegen den Erfolg.

Mit inzwischen mehr als 50.000 belegten Kursplätzen in über 4.000 durchgeführten Kursen hat sich die Junior Uni seit ihrer Eröffnung Ende 2008 einen Namen als außerschulischer Lernort wissenschaftlich-praktischer Bildung gemacht. Ganzjährig vermitteln herausragende Dozenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Schule in Gruppen mit höchstens fünfzehn Teilnehmern praxisnahes Wissen in vielseitigen Fachgebieten. Unter dem Motto „Kein Talent darf verloren gehen“ macht die Junior Uni junge Menschen stark für den Einstieg in Studium und Beruf.

Weitere Informationen:
https://www.junioruni-wuppertal.de/de/


Förderprojekt Wuppertaler Schüleraustausch mit China

Ein Verbund von fünf Wuppertaler Schulen trägt seit einigen Jahren einen Schüleraustausch mit China, in dem Jugendliche sich durch persönliche Kontakte an Kultur, Sprache und Menschen annähern können. Von den hierbei gewonnenen Erfahrungen profitieren die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler auf ihrem weiteren Lebens- und Berufsweg nachhaltig.

Das Projekt sieht den jährlichen Austausch von jeweils 20 Schülerinnen und Schülern aus Wuppertal und Wuhan für jeweils 2 Wochen in China bzw. Deutschland vor. Die Projektinhalte für die Besuche bspw. aus den Bereichen Naturwissenschaften und Kunst/Architektur werden jährlich zwischen den Partnern abgestimmt.


21. Interdisziplinäre Entrepreneurship Jahreskonferenz (G-Forum) vom 05. - 06. Oktober 2017

Mit dem Rahmenthema der Veranstaltung "Sustainable Entrepreneurial Ecosystems" soll eine breite Facette verantwortlichen Unternehmertums angesprochen werden. Im Zuge eines rasanten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels nehmen im Hinblick auf eine prosperierende Entwicklung von Regionen Unternehmerinnen und Unternehmer eine Schlüsselrolle ein. Während das regionale Umfeld einen wesentlichen Beitrag für günstige Rahmenbedingungen unternehmerischen Handelns beisteuern kann, indem etwa öffentliche, intermediäre und private Personen bzw. Institutionen zielgerichtet kooperieren, stellt sich heute verstärkt auch die Frage der Nachhaltigkeit. Hierbei geht es neben den ökonomischen Zielen, vor allem auch um die Berücksichtigung von gesellschaftlich-sozialen und ökologischen Aspekten unternehmerischen Handelns. Aus dieser Thematik lassen sich interessante Fragestellungen ableiten, die nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die Unternehmenspraxis von hoher Relevanz sind: Was sind fördernde bzw. hemmende Faktoren, die unternehmerische Aktivitäten in einer Region beeinflussen? Werden ökologische, sozial-gesellschaftliche und ökonomische Aspekte im unternehmerischen Handeln hinreichend miteinander verknüpft? Welchen Einfluss hat nachhaltiges Handeln auf den Unternehmenserfolg?

Erwartet werden rund 300-350 hoch reputierliche und umsetzungsorientierte Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und Unternehmenspraxis.

Weitere Informationen:
http://www.fgf-ev.de/g-forum-2017-wuppertal/